Sonja Punktum / Punktum Tattoo / Köln|Hamburg

Name: Sonja Punktum
Studio: Punktum Tattoopunktum4

Wie bist du zum Tätowieren gekommen und wie lange bist du schon dabei?

Ich tätowiere seit fast acht Jahren. Damals schrieb ich fürs Tätowier Magazin und zeichnete Tattoovorlagen, die ich an Tätowierer verkaufte. Ich liebte schon immer alles, was mit tätowieren zu tun hat. Nica LeHead, die mich damals stach, fragte dann, warum ich nicht selbst tätowieren würde und bot mir eine Ausbildung an. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Zu Tätowieren ist das Beste, was mir je passiert ist.

Wie würdest du deinen Tattoostil beschreiben?

Ich tätowiere ausschließlich Dotwork. Punktarbeit. D.h. alle Motive, Schattierungen etc. setzen sich aus einzelnen Pünktchen zusammen. So manchen punktum7Tätowierer würde das in den Wahnsinn treiben. Ich liebe es. Für mich ist das Meditation und jedes Mal ein kleines Wunder, wie die Motive immer schöner und schöner werden und langsam wachsen.

Und natürlich tätowiere ich mit Dotwork auch am liebsten Motive, die typisch für diesen Stil sind: Mandalas, Muster und Ornamente. Aber auch Schrift sieht wunderbar aus mit Pünktchen und so manch ungewöhnliches Motiv ist auch mit Punkten wunderbar umsetzbar.

Wie können Kundinnen und Kunden am besten an dich herantreten, wenn sie sich gerne von dir tätowieren lassen wollen?

Ich organisiere mich selbst und arbeite bald auch in meinem eigenen Atelier. Das bedeutet, ich bin nicht zu regelmäßigen Öffnungszeiten in einem Shop erreichbar, sondern nehme mir für die Termine und die Kunden Zeit, ohne von Laufkundschaft gestört zu werden. Für mich ist espunktum6 wichtig, mich vollkommen auf den Kunden und das Projekt konzentrieren zu können und für den Kunden da zu sein. Es geht da schließlich um etwas mehr oder weniger Intimes und Persönliches. Das passiert nicht zwischen Tür und Angel.

Man ruft mich also am besten einfach an oder noch besser: schreibt mir eine Email mit möglichst konkreten Infos zu Motivwunsch, Körperstelle usw. Emails haben den Vorteil, dass man gleich Fotos von inspirierenden Motiven mitschicken kann und ich so eine ganz gute Idee davon bekomme, in welche Richtung das Projekt geht.

Wie lange wartet man in etwa auf einen Termin bei dir, falls die Idee des Kunden/ der Kundin dir zusagt?

Momentan ist meine durchschnittliche Wartezeit bei maximal einem halben Jahr.

punktum2Wie sieht für dich ein idealer Tattootermin aus?

Ein guter Anfang ist, wenn die Sonne scheint, ich gut vorbereitet bin und kaum abwarten kann, das Geplante auf der haut umzusetzen. Das mit der Sonne hab ich noch nicht ganz im Griff, aber der Rest stimmt eigentlich meistens. Natürlich sollten alle Beteiligten ausgeschlafen und voller Vorfreude sein. Und dann geht man gemütlich ans Werk, hört gute Musik, quatscht über dies und das, sorgt füreinander und macht Pausen, wenn sie gewünscht werden. Das Ganze ist manchmal natürlich auch ein kleines Abenteuer, ein Prozess, der nicht komplett planbar ist. Manchmal muss das Motiv den Proportionen angepasst werden. Und manchmal wird es echt anstrengend, wenn sehr schmerzhafte oder unbequeme Phasen dabei sind. Und dann gilt es zu forschen, wie man damit umgehen möchte und ob es ein Tag ist, an dem man über sich hinauswächst. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie glücklich gerade die Tattoos machen, die einen beim Entstehen die eigene Kraft spüren lassen.punktum1

Welche Motive möchtest du unbedingt einmal tätowieren?

Ich liebe genau das, was ich schon tätowiere. Vermutlich werde ich in zwanzig Jahren noch nicht müde sein, Mandalas zu stechen. Und natürlich gibt es Varianten, die mich reizen. Ich würde gerne mit den Dimensionen der einzelnen Motive spielen, noch großflächiger den Körper als Leinwand nutzen und damit ihn als den eigentlichen Schmuck, nicht nur als Träger betonen.

Internetauftritte:

www.punktumtattoo.de

www.facebook.com/punktumtattoo

Kontaktdaten:

info@punktumtattoo.de

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