„Einmal schwarz, bitte!“ Blackout – der neue Tattoo-Trend

Vergesst Unendlichkeitszeichen und Pusteblumen – DER Tattoo-Trend in diesem Jahr heißt Blackout.

Das bedeutet: Einzelne Körperstellen komplett schwarz zu tätowieren. Diese ziemlich auffällige Tätowierung wurde vor einigen Jahren fast ausschließlich dazu genutzt, um nicht mehr coverbare, unerwünschte Tattoos abzudecken. Mittlerweile hat sich das Ganze aber zu einem wirklich ästhetischen Tätowierstil gemaustert.

Dabei kann gleich der ganze Arm schwarz gefärbt werden oder auch nur einzelne Stellen am Körper.

Blackout Tattoo

Dieses Blackout-Tattoo ist von der russischen Tätowiererin Sasha Masiuk und zeigt, wie elegant und weiblich dieser Stil aussehen kann.

 

Neben dem Klassiker des kompletten Schwarzfärbens gibt es aber auch leichte Variationen, zum Beispiel mit Einarbeitung einzelner Motive oder feiner Linien in das Blackout.

 

Wer jetzt denkt, dass das Tätowieren dann quasi kinderleicht wie Ausmalen funktioniert, der hat sich getäuscht: Blackout-Tattoos erfordern einen hohen Zeitaufwand und viel Präzision, um die großen, schwarzen Flächen auch gleichmäßig auf beziehungsweise unter die Haut zu bringen. Um das Nachstechen kommt man oftmals nicht herum.

 

Und keine Sorge: Blackout-Tattoos sind nicht „unweiblich“ und „zu massiv“ – auch hier lässt sich das Ganze an speziell euren Körper anpassen und individuell realisieren.

 

Viele Blackout-Spezialisten gibt es momentan allerdings noch nicht. Aber: Dieser Stil wird immer beliebter. Also Augen auf und nach dem passenden Tätowierer oder der passenden Tätowiererin Ausschau halten.

Wer sich nun fragt was das Ganze soll: Über die Hintergründe ihrer Blackout Backpieces des Singapurer Tätowierers Chester Lee erzählt Melody ein bisschen mehr in diesem Video:

 

 

Titelbild: Chester Lee (Oddtattooer), Quelle: www.instagram.com/p/BDS5GnzxZWr/

Textbild: Sasha Masiuk, Quelle: www.instagram.com/p/rFJhtysiKy/


 

Über unsere Gastbloggerin Saskia:

Saskia hat das Schreiben im Blut und Tinte unter der Haut. Hauptberuflich spricht sie leidenschaftlich gern ins Mikrofon zu anderen Menschen. Ihre Körperkunstwerke hat sie am liebsten in Oldschool, Neotraditional und Dotwork. Wenn sie mal nicht labert, verfasst sie Gedichte, träumt von Einhörnern und schaut Videos von Faultieren an.

Ihren eigenen Blog „The Girl Above“ findet ihr übrigens genau hier.

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